Krankengymnastik an Geräten

Die gerätegestützte Krankengymnastik ist eine Therapieform, bei der es zu einer sinnvollen Verbindung krankengymnastischer Techniken mit den Erkenntnissen der Sport- und Trainingswissenschaften kommt. Nach einer gründlichen Befundaufnahme wird für jeden Patienten ein persönlicher Therapieplan erstellt, der sich an seinem individuellen Krankheitsbild und aktuellem Befund orientiert.

 

Trainiert wird unter anderem an speziellen medizinischen Trainingsgeräten (einzeln oder in Kleingruppen bis zu 3 Personen) wodurch eine spezifische Anleitung, Überwachung sowie Korrektur des Trainings gewährleistet ist. Training ist systematische Wiederholung gezielter Muskelanspannungen mit dem Ziel der Leistungssteigerung.

Die angestrebte therapeutische Wirkung ist eine Verbesserung der

  • Muskelkraft insbesondere der Kraftausdauer
  • Muskelfunktion unter Einschluss des zugehörigen Gelenk- und Stützgewebes
  • Muskelstruktur (bei strukturellen Schädigungen)
  • Muskeldurchblutung und Sauerstoffausschöpfung
  • Funktion des Atmungs-, Herz-, Kreislauf-, und Stoffwechselsystems
  • Automatisierung der funktionellen Bewegungsabläufe und der alltagsspezifischen Belastungstoleranz.

Hierbei steht nicht das isolierte Training einzelner Muskeln im Vordergrund, sondern die Erarbeitung funktioneller Bewegungsmuster.

Seit dem 01.07.2001 können Vertragsärzte KGG verordnen.

Quelle:
Patientenbrochüre IFK

Einige unserer Therapeuten haben verschiedene Zusatzausbildungen auf diesem Spezialgebiet absolviert und sind zur Abrechnung dieser besonderen Therapieform bei allen Krankenkassen berechtigt.